4 Tage ohne Strom in Berlin: Was das Bundesamt für Bevölkerungsschutz jetzt allen Haushalten empfiehlt

Von Thomas Weber · · Lesezeit: 7 Min.

Am 3. Januar 2026 ging in Teilen Berlins das Licht aus – und kam vier Tage lang nicht wieder. Über 100.000 Menschen saßen bei Temperaturen unter null ohne Heizung, ohne Licht und ohne funktionierendes Mobilfunknetz in ihren Wohnungen. Der Vorfall hat eine Debatte neu entfacht: Wie gut sind deutsche Haushalte auf einen mehrtägigen Stromausfall vorbereitet? Ein Blick auf die Fakten, die offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz – und eine pragmatische Lösung für die drei Bereiche, die den Betroffenen am meisten fehlten.

Berliner Wohnstraße im Winter 2026 – dunkle Fenster während des Stromausfalls

Berlin-Lichterfelde im Januar 2026. Der Stromausfall im Südwesten dauerte bis zu vier Tage.

Als am 3. Januar 2026 im Südwesten Berlins plötzlich der Strom ausfiel, rechneten die meisten Anwohner mit Minuten. Vielleicht einer Stunde. Was folgte, hat selbst Experten überrascht: Vier Tage ohne Strom, mitten im Winter, mitten in der deutschen Hauptstadt. Erst am 7. Januar war die Versorgung für alle rund 45.000 betroffenen Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe wiederhergestellt. (Euronews)

Ein gezielter Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal im Stadtteil Lichterfelde hatte fünf Hochspannungskabel und zehn Mittelspannungskabel zerstört. 45.000 Haushalte, 2.200 Gewerbebetriebe, mehr als 100.000 Menschen – ohne Strom, ohne Heizung, ohne Licht. Es war der längste Stromausfall in Berlin seit 1945. (Stromnetz Berlin)

Was in den folgenden Tagen geschah, dokumentierten Medien und Behörden detailliert. Die Reihenfolge der Probleme überraschte viele: Es war nicht die fehlende Heizung, die den Alltag am stärksten einschränkte. Es waren drei andere Dinge.

Die ersten 72 Stunden: Was tatsächlich passiert

Stromausfälle folgen einem Muster. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag hat in einer umfassenden Studie dokumentiert, was bei einem mehrtägigen Blackout Stunde für Stunde geschieht. Der Berliner Vorfall im Januar hat dieses Muster fast lehrbuchmäßig bestätigt:

Typischer Verlauf eines mehrtägigen Stromausfalls
Nach 30 Min.
Erste Mobilfunkmasten fallen aus. Das Smartphone zeigt noch Akku – aber kein Netz. Kein Internet, kein Telefon, keine Nachrichten. Wer Angehörige erreichen will, steht vor einer geschlossenen Tür.
Nach 1–4 Std.
Wasserwerke arbeiten eingeschränkt. Der Wasserdruck sinkt. In höheren Stockwerken kommt kein Wasser mehr an. Aufzüge stehen still. Ampeln sind dunkel.
Nach 4–12 Std.
Geldautomaten und Kartenterminals funktionieren nicht mehr. Wer kein Bargeld im Haus hat, kann nicht mehr bezahlen – auch nicht an der Tankstelle.
Nach 1–3 Tagen
Die Kühlketten im Lebensmittelhandel sind unterbrochen. Supermärkte können nicht mehr beliefert werden. In Berlin begannen die Behörden, mobile Versorgungsstationen einzurichten.

Die Betroffenen in Berlin berichteten übereinstimmend, dass drei Bereiche den Alltag am stärksten einschränkten: Information – ohne Internet und funktionierendes Mobilfunknetz wussten viele tagelang nicht, wie lange der Ausfall noch dauern würde. Licht – ab 16:30 Uhr war es dunkel, und die Berliner Feuerwehr verzeichnete einen Anstieg der Brandeinsätze durch Kerzenbenutzung. Und Erreichbarkeit – wer sein Smartphone nicht laden konnte, konnte weder Angehörige kontaktieren noch im Notfall Hilfe rufen. (Bloomberg)

Alle drei Bereiche haben eines gemeinsam: Sie lassen sich mit vergleichsweise einfacher Ausrüstung abdecken – wenn man sie vorher hat. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat genau dafür eine Checkliste entwickelt.

„Jeder Haushalt sollte in der Lage sein, sich mindestens zehn Tage lang ohne Strom, fließendes Wasser und Zugang zu Supermärkten selbst zu versorgen." – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Die offizielle Empfehlung: Mindestens 10 Tage Eigenversorgung

Das BBK hat seine Empfehlungen für die persönliche Notfallvorsorge nach dem Berliner Vorfall noch einmal bekräftigt. Die Checkliste ist öffentlich zugänglich und bewusst praktisch gehalten – sie listet konkrete Gegenstände auf, die bei einem Stromausfall den Unterschied machen: (Quelle: BBK)

BBK-Checkliste: Mindestausstattung bei Stromausfall
Batterie- oder kurbelbetriebenes Radio – um offizielle Durchsagen zu empfangen, wenn Internet und Mobilfunk ausfallen.
Taschenlampen und Lichtquellen – für Orientierung und Sicherheit in der Dunkelheit.
Mobile Energiequelle / Powerbank – um das Mobiltelefon für Notrufe und Informationen geladen zu halten.
Raumbeleuchtung – eine Campinglampe oder Laterne, um Wohnräume ohne Netzstrom nutzbar zu halten.
53%

der Deutschen haben laut einer aktuellen BBK-Umfrage keinerlei Vorsorgemaßnahmen getroffen – keine Taschenlampe griffbereit, kein Kurbelradio, keine Möglichkeit, das Smartphone ohne Steckdose zu laden. Die meisten geben an, das Thema als wichtig zu empfinden – aber nicht zu wissen, wo sie anfangen sollen. (Behörden Spiegel)

Lebensmittel, Wasser, Bargeld und Medikamente lassen sich im regulären Alltag zusammenstellen. Aber drei Positionen auf der BBK-Checkliste erfordern spezielle Ausrüstung: ein stromquellenunabhängiges Radio, Lichtquellen ohne Netzstrom und eine Möglichkeit, das Smartphone ohne Steckdose zu laden.

Und genau hier liegt das eigentliche Problem: Die BBK-Checkliste ist klar in der Theorie – aber aufwendig in der Umsetzung. Welches Kurbelradio taugt etwas? Welche Taschenlampe hält wirklich mehrere Tage? Braucht man eine Lichtquelle oder drei? Sind die Geräte untereinander kompatibel? Reicht eine Powerbank, oder muss es eine mit Solarpanel sein? Die Recherche allein dauert Stunden. Die meisten kommen über den ersten Punkt der Liste nicht hinaus – und schieben das Thema auf.

Genau aus diesem Grund gibt es vorkonfigurierte Notfallsets: fertig zusammengestellte Pakete, in denen jede Komponente auf eine konkrete BBK-Empfehlung abgestimmt ist. Eines davon ist das DYNAMO™ Notfallset.

Die BBK-Checkliste – umgesetzt in einem Paket. Kein Recherchieren, kein Zusammensuchen, kein Kompatibilitätsproblem.

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Das DYNAMO™ Notfallset – Komponenten im Überblick

Das DYNAMO™ Notfallset (Groß) ist kein zufällig zusammengewürfeltes Bundle. Jede der fünf Komponenten deckt eine konkrete Position der BBK-Checkliste ab – und das Set als Ganzes folgt einem Prinzip: Vollständige Unabhängigkeit vom Stromnetz. Kurbeldynamo, Solarpanel, mechanischer Antrieb und USB-C-Ladung sorgen dafür, dass kein einziges Gerät im Set Einwegbatterien oder eine Steckdose benötigt. Zusammen decken die fünf Komponenten die drei Bereiche ab, die in Berlin am meisten fehlten: Information, Licht und Erreichbarkeit.

DYNAMO Notfallset Groß – alle fünf Komponenten auf einem Tisch ausgelegt
DYNAMO Kurbelradio lädt Smartphone per USB
BBK-EMPFEHLUNG: RADIO

Kurbelradio mit integrierter Powerbank

Das Herzstück des Sets. Empfängt UKW- und AM-Sender – die einzigen Medien, die auch bei einem kompletten Ausfall der digitalen Infrastruktur weitersenden. Über den integrierten USB-Ausgang lädt es gleichzeitig Smartphones. Der Akku speist sich aus drei Quellen: Handkurbel, Solarpanel und USB-C. In Berlin waren es die Anwohner mit batteriebetriebenen Radios, die als erste wussten, wann der Strom zurückkommt – und diese Information an ihre Nachbarn weitergeben konnten.

DYNAMO Campinglampe leuchtet in dunkler Küche
BBK-EMPFEHLUNG: RAUMBELEUCHTUNG

Campinglampe (LED)

Eine leistungsstarke LED-Lampe, die einen ganzen Raum gleichmäßig ausleuchtet – hell genug zum Lesen, Kochen oder Spielen mit den Kindern. Im Gegensatz zu Kerzen besteht kein Brandrisiko. In Berlin warnte die Feuerwehr ausdrücklich vor der Nutzung offener Flammen in Wohnungen. Die Campinglampe macht Kerzen überflüssig.

Klick-Klack-Taschenlampe wird im dunklen Flur benutzt
BBK-EMPFEHLUNG: LICHTQUELLE

Klick-Klack-Taschenlampe

Null Abhängigkeit von irgendeiner Energiequelle. Durch Zusammendrücken des Griffs erzeugt ein Dynamo-Mechanismus sofort Licht – keine Batterien, kein Akku, kein Laden. Die Taschenlampe funktioniert auch dann noch, wenn alle anderen Geräte leer sind. Für den Weg ins Treppenhaus, den Griff in die Schublade oder den Gang zum Sicherungskasten.

Stirnlampe neben offenem Sicherungskasten
BBK-EMPFEHLUNG: LICHTQUELLE

Stirnlampe

Beide Hände frei, gezieltes Licht genau dort, wo der Blick hinfällt. Wer einmal im Dunkeln versucht hat, eine Taschenlampe zwischen Kinn und Schulter zu klemmen, versteht sofort den Unterschied. Für Situationen, in denen eine Taschenlampe nicht reicht: Sicherungskasten prüfen, im Dunkeln kochen, Kinder versorgen.

Powerbank lädt Smartphone auf Nachttisch
BONUS

Powerbank (zusätzlicher Bonus)

Zusätzlich zum USB-Ausgang des Kurbelradios enthält das Set eine eigenständige Powerbank. Damit verdoppelt sich die Kapazität für Smartphone-Ladungen – in einer Situation, in der jedes Prozent Akku zählt. Ein Smartphone mit geladenem Akku ist im Notfall wertvoller als die meisten ahnen: Notruf, Taschenlampe-App als Backup, Kontakt zu Angehörigen – alles fällt weg, wenn der Akku leer ist.

Alle fünf Komponenten aufeinander abgestimmt. Alle unabhängig vom Stromnetz. Alle sofort einsatzbereit.

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Was Käufer berichten

Das DYNAMO™ Notfallset wird aktuell mit 4,7 von 5 Sternen bei 385 verifizierten Bewertungen bewertet. Ausgewählte Stimmen:

M
Markus R.
✓ Verifizierter Kauf
★★★★★
Habe das Set nach dem Berliner Blackout bestellt – weil ich gemerkt habe, dass ich NICHTS zu Hause hatte. Kein Radio, keine Taschenlampe, nichts. Jetzt liegt es griffbereit im Flur. Das Kurbelradio allein ist das Geld wert.
S
Sabine K.
✓ Verifizierter Kauf
★★★★★
Für meine Eltern bestellt (beide über 70, allein in einem Mehrfamilienhaus). Die Klick-Klack-Taschenlampe ist genial: kein Laden, kein Nachdenken, einfach drücken. Meine Mutter hat sie am ersten Abend ausprobiert und gleich am Bett deponiert.
J
Jürgen W.
✓ Verifizierter Kauf
★★★★☆
Solide Verarbeitung, alles kompakt verpackt. Die Campinglampe ist überraschend hell – reicht locker für das Wohnzimmer. Einen Stern Abzug: Anleitung nur auf Englisch. Aber die Geräte sind selbsterklärend.
A
Andrea M.
✓ Verifizierter Kauf
★★★★★
Ich bin ehrlich: Ich hatte das Thema Vorsorge jahrelang aufgeschoben. Nach Berlin habe ich recherchiert und dieses Set gefunden. Es deckt genau die Punkte ab, die das BBK empfiehlt. Kein Schnickschnack, kein Überflüssiges.

Verfügbarkeit und Preis

Das DYNAMO™ Notfallset (Groß) enthält alle fünf Komponenten plus die Bonus-Powerbank zum Preis von 146,00 €. Der Versand erfolgt aus Österreich. Das Set kommt vollständig zusammengestellt und ist sofort einsatzbereit – auspacken, in die Schublade oder den Rucksack legen, fertig.

DYNAMO™ Notfallset (Groß) · 5-teilig + Bonus
146,00 €
★★★★★ 4,7 / 5 · 385 Bewertungen
Zum Angebot →

Fazit

Der Berliner Blackout im Januar 2026 dauerte vier Tage. Für die Betroffenen waren es vor allem die ersten Stunden, die am härtesten waren – bevor Behörden mobile Versorgungsstationen einrichten konnten, bevor Nachbarn sich organisierten, bevor überhaupt klar war, wie lange der Ausfall dauern würde. In diesen Stunden machte es einen messbaren Unterschied, ob ein Haushalt vorbereitet war oder nicht.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt nicht ohne Grund eine Grundausstattung für mindestens zehn Tage. Lebensmittel, Wasser und Bargeld lassen sich im Alltag zusammenstellen. Für die drei technischen Bereiche – Licht, Information und mobile Energie – braucht es Ausrüstung, die man im Normalfall nicht im Haus hat.

Das DYNAMO™ Notfallset deckt genau diese drei Bereiche ab: ein Kurbelradio für Information, drei unabhängige Lichtquellen und zwei mobile Energiereserven für das Smartphone. Alles in einem Paket, alles ohne Steckdose, alles sofort einsatzbereit.

Wer sich darüber hinaus mit dem Thema Krisenvorsorge beschäftigen möchte, findet auf der Website des BBK unter bbk.bund.de kostenlose Checklisten und Ratgeber.

Das DYNAMO™ Notfallset (Groß)

5 Komponenten + Bonus-Powerbank · 146,00 € · Sofort einsatzbereit

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